5 Gründe, warum Kinder auf dem Velo überraschen

Je älter Kinder werden, desto häufiger entdecken sie die Welt auch ohne ihre Eltern – auf eigene Faust und besonders auch mit dem Velo. Sie fahren mit dem Bike zur Schule, zum Sport oder rollen einfach durchs Quartier. Doch auch auf dem Velo gilt: Übung macht die Meisterin und den Meister. Nur mit viel Erfahrung werden Kinder zu sicheren Velofahrerinnen und Velofahrern – selbst Jugendliche haben ihr Bike und den Verkehr nicht immer Griff. Warum? Das erfahren Sie hier.

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Kinder müssen das Velofahren üben.

Dass Velofahren kein Kinderspiel ist, müssen Kinder erst noch lernen. Treten, lenken, schauen, vorausdenken, reagieren – für wen diese Abläufe nicht schon lange Gewohnheit sind, der hat koordinativ mehr als nur die Hände voll zu tun. Erst wenn das Fahren selbst keine Aufmerksamkeit mehr erfordert, können Kinder sich auf die Umgebung konzentrieren.

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Kinder können noch nicht alle Gefahren erfassen.

Auf dem Velo ist man ganz schön flott unterwegs. Logisch also, dass weniger Zeit bleibt, um Gefahren rechtzeitig zu erfassen. Kinder lernen noch, ihre Aufmerksamkeit gezielt auf die wichtigen Dinge im Strassenverkehr zu richten, Gefahren frühzeitig zu erkennen und im Zweifelsfall richtig zu reagieren – zum Beispiel an Ausfahrten, Kreuzungen mit Rechtsvortritt oder bei Ampeln, wo im toten Winkel von Autos und Lastwagen Gefahr lauert.

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Kinder müssen Signale und Regeln erst noch lernen.

Wofür welches Schild steht und welche Regeln auf der Strasse gelten, dafür gibt es den Unterricht der Verkehrsinstruktion. Dieses Wissen dann auf einer befahrenen Strasse richtig anzuwenden, ist für Kinder eine grosse Sache. Besonders schwierig sind dabei die Vortrittsregeln: Wer darf als erstes losfahren und warum? Um die Situation richtig einzuschätzen, benötigen sie meistens einen Moment mehr Zeit.

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Kinder beherrschen Multitasking noch nicht.

Nach hinten schauen, ein Armzeichen geben und einhändig weiterfahren und dabei das Gleichgewicht halten – dazu noch den Velolenker einschlagen, einspuren und abbiegen: ohne Routine nicht ganz ohne. Gerade beim anspruchsvollen Linksabbiegen an Kreuzungen ohne Fahrstreifen sind Kollisionen häufig. Heranfahrendes Auto übersehen, Vortritt genommen – dann sind Unfälle leider schnell passiert.

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Jugendliche sind risikofreudiger und können Gefahren leicht ausblenden.

Jugendliche sind risikofreudiger und tendieren dazu, sich zu überschätzen. Und wenn Kolleginnen und Kollegen dabei sind, kommt noch der Gruppendruck dazu: Das Tempo steigt, ein Helm ist uncool, nebeneinander fahren ist unterhaltsamer. Der Blick für Gefahren und für die eigene Verletzbarkeit wird ausgeblendet.

5 Tipps, dank denen der Schulweg mit dem Velo sicherer wird

Fünf auf einen Blick – erfahren Sie, wie Sie mit einfachen Verhaltensweisen den Schulweg für Kinder sicherer machen können.